Einbauküche mit großer Insel in Tuttlingen in schwarz & Holzdekor
Wenn fünf Personen gleichzeitig in der Küche stehen, entscheidet der Grundriss – nicht die Küche.
In diesem Projekt in Tuttlingen war die Küche vom Wohnraum getrennt.
Kochen, Essen und Alltag liefen nebeneinander, aber nie zusammen.
Die entscheidende Veränderung war deshalb nicht nur eine neue Küche, sondern eine neue Raumstruktur.
Die Wand wurde entfernt, der Raum geöffnet und daraus entstand eine offene Wohnküche mit Kochinsel, die den Alltag wirklich trägt.
Genau hier setzen wir bei einer Küche nach Maß an:
Nicht einfach Möbel tauschen, sondern den Raum neu denken.
Sie merken, dass Ihre Küche eigentlich mehr kann – aber aktuell nicht funktioniert?
Dann lassen Sie uns gemeinsam Ihre Küche im Bestand neu denken.
So sah die Ausgangssituation im Grundriss aus
Auf den ersten Blick wirkt so ein Grundriss unscheinbar.
Die Küche ist da, der Raum ist da – eigentlich alles vorhanden.
Und trotzdem funktioniert es nicht.
Genau das war hier der Fall:
- die Küche war räumlich vom Wohnraum abgetrennt
- der Essplatz zu klein für fünf Personen
- Bewegungsflächen eingeschränkt
- keine Verbindung zum restlichen Wohnbereich
Der Raum hat gebremst.
Nicht die Küche selbst.
Der Raum war da –
aber er hat nicht funktioniert.
Genau solche Situationen zeigen sich auch in anderen Projekten:
→ Wohnküche in Donaueschingen neu gedacht

Bestandsgrundriss mit geschlossener Küche und eingeschränkter Raumwirkung
Die wichtigste Entscheidung in diesem Projekt war nicht die Front, nicht das Material –
sondern: die Wand zu öffnen.
Erst dadurch wurde aus einer isolierten Küche ein zentraler Lebensraum.
Die Planung zeigt, was im Raum wirklich möglich ist
Bevor umgesetzt wurde, entstand eine klare, fotorealistische Planung. Sie macht sichtbar, was vorher nicht erkennbar war:
wie sich der Raum verändert, wenn man ihn öffnet.
Highlights und Lösungen im Überblick
Aus einer abgetrennten Küche wurde ein offener Bereich,
in dem sich Kochen und Zusammensein verbinden
Was diese Küche im Alltag wirklich verändert:
- Offene Verbindung zwischen Kochen, Essen und Wohnen – keine getrennten Abläufe mehr
- Kochinsel als zentraler Treffpunkt für die ganze Familie
- Kurze Wege zwischen Spüle, Kochfeld und Stauraum – alles greift ineinander
- Stauraum dort, wo er gebraucht wird – nicht dort, wo er „reingeplant“ wurde
- Deckenhohe Schränke für maximalen Platz ohne Staubzonen
- Innenauszüge statt Apothekerschrank – schneller Zugriff im Alltag
Vor dem Umbau: zu eng, zu getrennt, nicht alltagstauglich
or dem Umbau war die Küche klar getrennt.
Ein eigener Raum, ein kleiner Essplatz, wenig Bewegungsfreiheit.
Für den Alltag der Familie war das auf Dauer zu eng.
👉 Genau hier liegt der Denkfehler vieler Küchenplanungen:
Es wird die Küche optimiert – aber nicht der Raum.
Die Küche war nicht das Problem.
Der Grundriss war es.
Ein ähnlicher Ansatz zeigt sich auch bei dieser Lösung,
bei der der Raum nicht verändert, sondern neu organisiert wurde:
→ Küchenumbau mit integrierter Speisekammer ansehen
Erst durch die neue Raumstruktur entstehen Lösungen,
die vorher gar nicht möglich waren

Glasvitrine: sichtbar, geschützt, ruhig im Raum
Die Glasvitrine sitzt direkt in der Kochinsel.
Offene Regale wirken auf den ersten Blick schön –
im Alltag setzen sich Staub und Fett aber genau dort ab.
Deshalb wurden die Gläser hier geschützt hinter getöntem Glas untergebracht.
Sichtbar, griffbereit – aber ohne Unruhe im Raum.
Weingläser über Kopf – sauber und griffbereit
Die Weingläser hängen über Kopf – geschützt hinter getöntem Glas in der Insel.
So bleiben sie sichtbar und direkt griffbereit,
ohne Staub oder Unruhe im offenen Regal.
Darunter die passenden Flaschen –
alles an einem Ort.
Einschenken, genießen.
Glas-Hängeschränke – Stauraum, ohne den Raum zu schließen
In dieser Küche wären klassische Oberschränke zu dominant gewesen.
Offene Regale hätten den Raum unruhig gemacht.
Deshalb fiel die Entscheidung bewusst auf getönte Glas-Hängeschränke.
Sie schützen den Inhalt, ohne ihn komplett zu verstecken.
So bleibt alles griffbereit, während die Küche ruhig und klar wirkt.
Der Holzrahmen verbindet die Materialien
und führt die Gestaltung konsequent weiter.
Neben der Raumaufteilung entscheidet vor allem der Stauraum darüber,
wie sich eine Küche im Alltag anfühlt.
Deckenhohe Schränke – kein ungenutzter Raum mehr
Der Stauraum endet hier nicht unter der Decke.
Die Höhe wird exakt auf den Raum abgestimmt –
auch bei 2455 mm.
So entsteht keine offene Fläche über den Schränken,
auf der sich im Alltag Dinge sammeln.
Alles ist sauber hinter den Fronten untergebracht –
ohne Lücke nach oben.
Die Küche wirkt dadurch ruhiger,
weil keine ungenutzten Bereiche entstehen.
Innenschubladen oder Apothekerschrank – was wirklich sinnvoll ist
Statt eines klassischen Apothekerschranks wurde hier bewusst mit Innenauszügen geplant.
Der Unterschied zeigt sich nicht auf dem Papier,
sondern im Alltag.
Beim Apothekerschrank bewegt sich immer der komplette Inhalt, auch wenn nur ein Teil gebraucht wird.
Innenauszüge funktionieren anders.
Jede Ebene lässt sich einzeln öffnen.
Gewürze oben, Vorräte darunter –
alles bleibt an seinem Platz.
Nichts kippt, nichts muss erst zur Seite geschoben werden.
Auch bei voller Beladung laufen die Auszüge ruhig,
weil sich das Gewicht auf mehrere Ebenen verteilt.
Praktische Detail-Fotos zum Küchenprojekt in Tuttlingen
Häufige Fragen zur offenen Wohnküche mit Kochinsel
Wann lohnt es sich, eine Küche zu öffnen?
Wenn der vorhandene Raum zu eng wird und Küche und Essen sich gegenseitig einschränken.
Durch das Öffnen entsteht eine Lösung, bei der Nutzung und Ablauf zusammenpassen.
Was verändert eine Kochinsel im Grundriss?
Sie wird zum Mittelpunkt des Raums.
Kochen, Vorbereiten und Kommunikation finden an einem Ort statt.
Wie viel Platz braucht eine Kochinsel wirklich?
Entscheidend sind die Bewegungsflächen.
Erst wenn Laufwege funktionieren, wird die Insel im Alltag sinnvoll nutzbar.
Funktioniert eine offene Küche wirklich im Alltag?
Ja – wenn der Grundriss stimmt.
Dann entstehen klare Abläufe statt Kompromisse.
Ihre Küche ist groß genug – funktioniert im Alltag trotzdem nicht richtig?
Viele Küchen wirken groß genug und funktionieren trotzdem nicht richtig.
Oft liegt das Problem nicht an der Einrichtung, sondern an der Raumaufteilung.
Genau hier setzen wir an – mit Lösungen, die den Grundriss neu denken
und den Alltag wirklich verbessern.
→ Küchenumbau im Bestand jetzt unverbindlich anfragen
Aus einer abgetrennten Küche
wurde ein Raum, der endlich für eine Familie funktioniert.
Claudia Rapp
Küchenplanung & Raumkonzepte
Mehr zur Planung einer Küche vom Schreiner nach Maß finden Sie hier.
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